Dienstag, 5. Oktober 2010

Robinson Crusoe Island

Ja, diese Insel gibt es in Fiji wirklich! Vor dem Auslaufen in den Pacific legen wir noch einen letzten Zwischenstop ein und geniessen einen Abend mit wunderbaren Taenzen, einem Dinner und ueber Feuer laufenden Einheimischen.

Bevor wir aber das alles geniessen koennen, haben wir noch Pech: Wir sitzen auf einer Sandbank fest! Der Besitzer des Resorts hat uns eine falsche Anweisung zum Einlaufen in die Bucht gegeben und so muessen 2Boote mit jeweils 250 PS starken Motoren kommen und uns frei schleppen. Eine nervenaufreibende Sache, die mehr als eine Stunde Zeit in Anspruch nimmt. Aber Gott sei Dank klappt es.

Nach dem beeindruckenden Abend mit all seinen Darbietungen heisst es am naechsten Morgen unwiderbringlich:

"Ade, Fiji!"

"Vanuatu, wir kommen!"

Zunaechst einmal................

..............Entschuldigung, dass Ihr sooooooooooooo lange nichts von mir gehoert habt!

Die Gruende sind:

- Mein Computer hat eine Salzwasserdusche abbekommen und somit seinen Geist aufgegeben. Inzwischen weiss ich, dass meine Daten gerettet werden konnten. Aber trotzdem werdet Ihr erst einmal ohne Bilder auskommen muessen. Die werde ich spaeter ergaenzen.

- In Vanuatu ist Internetverbindung selten zu bekommen und wenn, dann extrem teuer. Nun aber geht es weiter mit dem Blog!

Montag, 30. August 2010

Fiji ade!

Meine Lieben zu Hause, in der Schweiz, in Deutschland!

An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal bei all denen bedanken, die mir über Sailmail Kommentare zum Blog geschickt haben. Es hat mich gefreut von Euch zu hören und mit zu bekommen, dass meine Berichte Anklang finden.

Zugleich werde ich mich jetzt von Fiji verabschieden. Der erste Teil der Reise ist vorbei. Nahezu 2 Monate sind wir durch die Gewässer von Fiji gesegelt und haben doch nur einen kleinen Teil gesehen. Wir haben wunderbare Eindrücke gewonnen, aber auch gesehen, wie die Menschen manchen Ortes durch den Cyclone vom April gelitten haben. Wir durften an manchen Stellen ein wenig helfen und erleben, wie wenig Hilfestellung manches Mal eine ungeheure Auswirkung hat. Uns sind die Menschen in der Regel freundlich entgegen gekommen und haben uns in ihrer Umgebung nach Kräften willkommen geheissen.
Für mich bedeutet diese Zeit eine ungeheure Erfharung. Ich kann (in etwa) ein Boot alleine bewegen und hoffe jetzt auch den nächsten Schritt gut zu bewältigen.

Wir sind jetzt über Malaolo LaiLai wieder in Vuda-Point angekommen, haben Wasser und Diesel nachgetankt, wieder wie kleine Kinder mit dem Wasser gespielt und gealbert und haben uns in Lautoka offiziell von Fiji abgemeldet, um morgen aufzubrechen.

Aufzubrechen nach Vanuatu. Einen Zwischenstopp werden wir noch an einem Resort einlegen. Dort werden die traditionellen Feuertänze aufgeführt. Und dann geht es übermorgen an's "Blauwasser-Segeln". Darunter versteht man Segeln ohne Landanbindung. Es wird ca. 4 Tage und Nächte dauern, bis wir Luganville auf Vanuatu erreichen.

In Vanuatu wollen wir u.a. einen aktiven Vulkan besteigen und den faszinierenden Ausbruch von Lava beobachten. Zudem hofft Bryan rechtzeitig zum Festival dort zu sein. Dann wird dort 4 Tage getanzt, gesungen und aufgeführt. Einen ersten Eindruk konnte ich bereits durch einen Film vom letzten Jahr gewinnen.

Im Gegensatz zu Fiji ist Vanuatu noch weitgehend "unzivilisiert und ursprünglich, d.h. "Baströckchen" seien noch an der Tagesordnung.

Ich hoffe Ihr seid genau so gespannt wie ich auf die Fortsetzung der Reise.

Und ich freue mich weiterhin genauso auf Eure Kommentare auf Sailmail!

Heike und Bryan


Die blaue Lagune

Ich weiss nicht wer von Euch den gleichnamigen Film gesehen hat. Ich jedenfalls nicht. Und jetzt bin ich hier! Liege im Liegestuhl am Strand und geniesse einen Sonnenuntergang und gebe mich völlig dem Kitsch hin!

Und vergesse meine zweite Kamera!

Schwimmen mit Manta's

Ein nächster Tag bringt noch mehr Fluchen über die Kamera! Wir segeln in die nächste Bucht. Dort sollen mit dem Höchstwasserstand riesige Manta's sein. Man könne mit ihnen schwimmen. Die Masse , die man uns nennt, lassen mich an Anglermärchen denken.

Und dann versichert mir Bryan noch, dass Manta's reine Planktonfresser seien. Ich bräuchte also keine Angst haben!

Hallo, die Grössenangaben waren keine Märchen. Die Manta's haben wirklich 4-6m Spannweite. Und bevor ich einen richtigen Schreck kriegen kann, kommt so einer unter mir durch! Und wendet! Und schwimmt auf mich zu! Und ich finde keine Zeit zur Panik, sondern schwimme wie alle anderen möglichst schnell, um diese faszinierenden Tiere möglichst lange zu sehen!

Und wieder habe ich keine Kamera! Welch ein Glück, das der Verkäufer weit weg in der Schweiz ist.
Ich könnte................!

Auf in die Yasawa's!

Nun geht es also erneut in vollkommen neu Gebiete von Fiji. Die Spannung bei mir ist riesig. Was bietet sich mir jetzt?

Zunächst segeln wir entlang wunderbarer Resorts zu einer unbewohnten Insel - Navadra. In Gedanken fluche ich schon mal wieder, dass meine Unterwasserkamera ihren Geist aufgegeben hat. Es soll sich um eine beeindruckende Korallenwelt handeln.

Unbewohnt? Das mag die Insel zwar sein - aber die Bucht ist voll belegt:
- 1 Boot aus Norwegen
- 1 Boot aus Schweden
- 1 Boot aus Österreich
- 1 Boot aus Fiji
- und wir
- und später am Abend kommen dann noch 2 weitere Boot an.

Die Unterwasserwelt lässt wirklich keinen Wunsch offen und so ist mein Fluchen laut und vernehmlich, ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich Euch keine Bilder zeigen kann.

Von Vuda-Point-Marina nach Malolo LaiLai






Die Strecke von Vuda-Point-Marina ist eine ziemlich einfach zu segelnde Strecke eigentlich immer nur gerade aus! Wenn dann nicht die Einfahrt nach Malolo LaiLai käme. Es geht im Zick-Zack durch Korallenbänke, bis man endlich in der Bucht seinen Platz findet. Aber dann ist es der Beginn eines Traumes! Wirklich ein langer Sandstrand, eine Hafenbar für die Segler, eine Möglichkeit abends zu grillen und am Sonntag Abend ein organisiertes Grillieren - was erträumt man sich vom Südpazifik mehr?

Letztes Jahr endete hier mein Aufenthalt auf Fiji. Dieses Jahr geht er weiter! Gott sei Dank!