Mittwoch, 21. Juli 2010

Einladung

Donnerstag, den 15. Juli 2010

Nein, gestern gab es dann doch keine Hummer oder Langusten mehr. Trotz einheimischem Führer keinen Erfolg. Dafür haben die beiden mit dem Speer ungefähr 10 Fische erledigt, einen davon in „normaler“ Haushaltsgrösse für uns und die anderen für das Dorf. Darunter war einer von ca. 1m Länge!

Heute Mittag werden wir uns wieder durch den Schlamm zum Dorf aufmachen. Wir sind zu einem traditionellen Essen des Dorfes eingeladen. In Steinöfen - eingegraben in die Erde - werden wir gemeinsam etwas essen. Später darüber mehr.


Mittwoch, den 14. Juli 2010

Ein Morgen um romantisch zu werden! Blauer Himmel, ein leicht gekräuseltes Wasser um uns, Früchte zum Frühstück und ein Bad im warmen Wasser. Mensch- was willst Du mehr? Einfach nur leben, sinnieren, Musik mit dem Kopfhörer - mehr braucht 's nicht zum glücklich Sein.

Am Nachmittag machen wir unseren „Antrittsbesuch“ beim Ältesten, bringen Kava vorbei und werden eingeladen uns überall aufzuhalten. Keine Beschränkung. Das sevu sevu hat gewirkt. Zugleich erfahren wir, dass es neue permanente Bewohner gibt. Australier. Und so gehen wir auf einen „Schwatz“ vorbei. Ich verstehe ausser der Gestik fast nichts vom Gespräch. Soviel nur - sie ist eine Ärztin und er ein Ingenieur. Beide aus Australien. Sie arbeiten aber in Singapore und haben sich in die Gegend verliebt und ein Haus gebaut.

Um die beiden zu erreichen müssen wir bei Ebbe durch dicken Schlamm waten. Kinder, wann habt ihr zum letzten Mal in Eierpampe gespielt, wie der Berliner sagt? Schlamm, Matsch, Dreck, einfach nur -igittegitt! Es zieht mir bei jedem Schritt die Crocs aus, die ich dann 20 cm tief aus dem Schlamm buddeln muss. Meine Füsse sind jetzt - Stunden später noch dreckig! Unbeschreiblich!

Bryan trifft bei dem Besuch einen Einheimischen und verabredet sich mit ihm nach Lobstern zu tauchen. In der Nacht! Im Stockdunklen. Ich sitze derweil an Bord und schreibe Euch. Zuvor habe ich den Salat vorbereitet - Kopfsalat, Gurke, Mohrrübe, rote Zwiebel und die Salatsauce (in etwa) vom Chinesen aus Gstaad. Ich hoffe es geht alles gut beim Tauchen. Schliesslich ist es inzwischen Stockdunkel geworden. Also sind auch die nicht so nette Zeitgenossen im Wasser unterwegs. Zum Ergebnis der Tauchaktion morgen mehr!

Fawn Harbour




16°44S 179°43 E oder Fawn Habour - das ist unsere neue Position. Wir sind - leider unter Motor - weiter gefahren. Die nächste Position auf unserer Reise ist eine kleine Bucht - Fawn Harbour. Hier war ich bereit im letzten Jahr mit Jens. Ein kleines Dorf, ein Fischstation und einige wenige Ausländer leben hier.

Ich habe mich während der 5 1/2 Stunden auf dem Meer möglichst im Schatten aufgehalten. Trotzdem tragen ich den berühmten „weissen“ Bikini. Die UV-Strahlung ist hier und besonders auf dem Meer einfach sehr, sehr hoch.

Es geht weiter!

Dienstag, den 13. Juli 2010

16°48'S 179°17?E oder „Jean-Jacques Cousteau Resort“ - das ist unsere Adresse im Moment. Wir haben gestern Abend den Hafen von Savu Savu verlassen, nachdem wir viele Vorräte gebunkert haben. Der Wassertank sind voll, die Formalitäten beim Zoll erledigt und wir auf „grosser“ Fahrt.

Es ging nicht weit - nur etwa 1 Stunde und das unter Motor und ohne Segel. Aber es war der Start in ein Abenteuer.

Nach der Stunde Fahrt, bei der ich ein wenig über die im Moment notwendigen Instrumente gelernt habe, wurde geankert und dann zum ersten Mal seit einem Jahr wieder in salzigem Wasser gebadet. Warm!!!!!!!! Wunderbar!!!!!!!!!! Herrlich!!!!!!!!!!

Heute Morgen - vor dem Frühstück - das erste Bad im Pacific. Ich bin ein Glückspilz! Noch vor dem Frühstück probiere ich meine neue Brille aus. Ja, ich kann wirklich mehr sehen im Wasser. Durch die Polarisierung ist die Spiegelung auf der Wasserober-fläche aufgehoben und ich sehe Hunderte von Fischen. Und davon gleich mehrere Gruppen. Es stellt sich mir allerdings zugleich die Frage: Will ich wirklich wissen, was da alles im Wasser schwimmt? Ich bin schliesslich ein Schwimmbadmensch. Und als solcher nicht gewohnt mir das Wasser mit Tieren zu teilen. Es dauert bestimmt eine Weile bis ich das wirklich gut finde.

Sonntag, 11. Juli 2010

Wozu braucht man eine Nähmaschine?





Wozu man eine Nähmaschine braucht? Auf jeden Fall nicht nur zum Nähen, wie ihr auf dem Foto seht.

Ansonsten ist zum heutigen Tag nur eines zu sagen: Super! Strahlend blauer Himmel und eine wunderbare Sonne. Heute Abend mag ich vielleicht fluchen über die Sonne, aber im Moment geniesse ich sie. Der Himmel wusste anscheinend, dass ich bei meiner Ankunft erst einmal 2 Regentage brauche.

Bis später!

Samstag Abend, 10. Juli 2010

Heike is here and is now signed on ,formally,with Immigration as CREW

What a fortunate skipper I am !

Last evening I introduced Heike to the All Blacks,New Zealands rugby Team.

The game played between New Zealand and South Africa was televised live,and we were able to watch it in a waterfront Bar.

The necessary briefing about rugby took place ,and at appropriate moments she was able to say ;Brilliant : when prompted by me .Good fun,and yes the All Blacks won .

We are so enjoying each others company ,and now look forward to cruising around Vanu Levu.

This time spent at anchor is important too as we learn to communicate and Heike starts to understand the systems and personality of Pacific Rose.

Deutsche Sprache - schwere Sprache


Sonntag, den 11.Juli 2010

Die ganze Nacht hat es immer wieder geregnet! Nicht nur ein wenig. Nein, ich denke so könnte es in Afrika in der Regenzeit regnen. Bryan bestätigt mein Gefühl, dass wir letztes Jahr nicht annähernd so viel und so starken Regen hatten. Mal sehen, wie lang!

Aber ich habe es genossen: Den ganzen Tag nichts tun! Faul sein, sich noch ein wenig mehr einrichten und geniessen: Einheimisches Obst, vor allem Ananas, Bananen und Papaya. Und zwischendurch immer wieder schauen, dass wirklich alle Fenster geschlossen sind. Denn jeder neue Regenguss lässt innerhalb von Sekunden das Wasser zentimeterhoch stehen. Nun kenne ich auf jeden Fall alle Luken und wie sie geschlossen werden, damit sie wirklich zu sind. Ansonsten heisst es: relaxen, essen und faul sein.

Zwischendurch gibt es Deutschunterricht für Bryan:

- Woher kommen sie? Woher kommst du? Wie heissen sie? Wie heisst du? Mein Name ist.....! Ich heisse.....! Ich komme aus......!

Nun merke ich welche Zungenbrecher die deutsche Sprache in sich hat! Geschafft!